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Prominente Wasserballer
Prominente Spieler - Borg, Buchrieser, Havelange, Kamps, Kreisky, Moretti, Onassis, Pedersoli (Bud Spencer), Pranz, Prokop, Radmilovic, Scartezzini, Stangl, Taus, Torberg (Kantor, von Halassy) Valerien, Viehböck, Wahle, Weissmüller, Prinz William ...........

Gesamtstand bis dato 22 - weitere 20 sind in Vorbereitung


    

Otto Wahle
* 5. November 1879 in Wien
+ 11. August 1963 in New York

Er war einer der sieben Spieler (siehe Bild) des ersten österreichischen Meisters im "Wasserballspiele" Wiener Schwimm-Club "Austria". Gemeinsam mit Hans Hetsey, Richard Kenedi, Max Neuhut, Alfred Orlik, Simon Orlik und Carl Ruberl siegte er am 4. April 1897 im Dianabad, Wien.
1900 - bei der Olympiade in Paris - gewann er Silber im 200-Meter-Hindernisschwimmen.
Ein solcher Bewerb wurde nur dieses eine Mal während olympischer Spiele durchgeführt.
1904 (Olympiade in St. Louis): Hier gewann er Bronze über 400 m Brust und war der einzige offizielle Teilnehmer Österreichs, obwohl er schon 1901 nach New York übersiedelte. Wahle schwamm dann gemeinsam mit dem seinerzeit besten Amerikaner Charles Daniels für den Verein New York A.C.
1912 wurde Wahle Betreuer der amerikanischen Schwimmer bei der Olympiade in Stockholm.
1920 Olympiade in Antwerpen und 1924 Olympiade in Paris: Hier ist er Coach der amerikanischen Wasserballmannschaft. Mit seinem "Schützling" Johnny Weissmüller erreichte er in Paris auch die Bronzemedaille im Wasserball.
Er genoß in  USA sehr große Anerkennung als Trainer und hatte zahlreiche Erfolge zu verzeichnen. 
Zu sehen in der Swimming Hall of Fame (Ruhmeshalle des Schwimmens) in Lauderdale, Florida.
Otto Wahle verstarb im Alter von 84 Jahren 1963 in New York City.

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Paul Radmilovic
* 5. März 1886 in Wales
+ 29. September 1968



Der Vater stammte aus Mazedonien und die Mutter aus Irland. Er gewann bei Olympia insgesamt 
vier Goldmedaillen für England.
1908 in London mit Wasserball und in der 4 x 200 m-Freistilstaffel
1912 in Stockholm zweites Gold im Wasserball und
 1920 in Antwerpen sein  drittes  Gold im Wasserball
1928 - mit 42 Jahren noch immer dabei - unterlag Radmilovic bei der Olympiade in Amsterdam
 im Halbfinalspiel gegen Deutschland (das Olympiasieger wurde) mit 5 : 8

Radmilovic teilt sich diesen Erfolg mit den meisten Olympiasiegen im Wasserball (nämlich drei) 
 mit 4 weiteren Spielern. George Wilkinson und Charles Sidney Smith - beide Landsleute von ihm, 
sowie den Ungarn Deszö Gyarmati und György Karpati. Doch Paul Radmilovic gewann auch noch Olympiagold 1908  in der 4 x 200 m-Freistilstaffel.
Außerdem schwamm er in London 1908 den ersten Weltrekord über 1500 Meter
in der Zeit von 25:02,4
Mit 45 Jahren beendete er seine Schwimmkarriere. Gesamt holte er neun britische Meistertitel - 
den letzten mit 39 Jahren. 
Auch im hohen Alter ging er noch jeden Tag zum Schwimmen.

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Arne Borg
* 18. August 1901 in Stockholm
+ 6. November 1987

Er war gemeinsam mit dem Australier Andrew Murray Charlton und Johnny Weissmüller
einer der drei Schwimmstars der 20er Jahre und ein Nationalheld in seinem Heimatland Schweden.


In der Zeit von 1921 bis 1929 schwamm Arne Borg insgesamt 32 Weltrekorde.
Bei der Olympiade 1924 in Paris gewann Borg zwei Silbermedaillen (400 m, 1500 m) 
und eine Bronzemedaille (mit der 4 x 200 m Staffel). 
1928 - Olympiade in Amsterdam - wurde er Olympiasieger in 1500 m Freistil und
erreichte Bronze über 400 m Freistil.
Borg hatte auch einen Zwillingsbruder - Ake -, der ebenfalls schwamm. Doch konnte dieser nicht
an Arnes Erfolge herankommen. 
Nun zu seiner Wasserball-Vergangenheit.
Von den Spielen auf Vereinsebene konnten wir leider nichts in Erfahrung bringen.
Doch Borg gewann bei der 1. Wasserball-EM 1926 in Budapest hinter Ungarn und vor Deutschland
mit Schweden die Silbermedaille.
Bei der EM 1927 in Bologna siegte er in allen Freistilbewerben und stellte einen Europarekord
sowie zwei Weltrekorde auf.
Borg spielte auch bei dieser EM 1927 im schwedischen Wasserball-Team.
Dabei gab es auch ein Spiel gegen Frankreich, wo ihm vier Zähne eingeschlagen wurden.
Er wollte aber unbedingt noch im abschließenden 1500 m Freistilbewerb antreten.
Mit seinen fehlenden Zähnen "zerbiß" er sozusagen den Weltrekord und schwamm
am 2. September 1927 in Bologna die 1500 m Strecke in 19:07,2.
Damit blieb er als erster Mensch unter 20 Minuten.
Dieser Fabel-Weltrekord konnte erst 11 Jahre später (1938) vom Japaner Timikatsu Amano
auf 18:58,8 verbessert werden.
Aufgrund dieses Vorfalles in Bologna spielte Borg nicht mehr Wasserball und trat nur mehr 
bei Schwimmveranstaltungen in Erscheinung.
Abschließend sei noch erwähnt, daß er leidenschaftlicher Zigarrenraucher war
und trotzdem das stolze Alter von 86 Jahren erreichte.

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Johnny  (Hans) Weissmüller
Filmschauspieler
* 2. Juni 1904 in Freidorf (damals Österreich-Ungarn, heute Rumänien)
+ 20. Jänner 1984 in Acapulco, Mexiko

Seine "Wasserballvergangenheit" bezieht sich auf die Bronzemedaille 1924 in Paris, die er mit der amerikanischen Mannschaft erreichte. Damaliger Coach der USA war (wie schon 1920 in Antwerpen) der Wiener Otto Wahle (der "Steckbrief" ist zu Beginn unserer Rubrik "Prominente Spieler" ersichtlich).
Weissmüller war der Sohn einer armen Familie (Vater Ziegeleiarbeiter), die 1907 in die USA auswanderte. Er war der beste Schwimmer der 20er-Jahre. Neben seinen 5 Olympiasiegen 
und der schon erwähnten Bronzemedaille im Wasserball stellte er insgesamt 67 Weltrekorde auf.
Unter anderem war er auch der erste Sportler, der aufgrund seines Erfolges Karriere machte 
und mit den "Tarzan"-Filmen (ab 1932) zur Legende wurde.
Johnny Weissmüller war der erste Mensch, der 100-Meter Freistil unter einer Minute schwamm.
Am 9. Juli 1922 stellt er in Alameda, Kalifornien, in 58,6 Sekunden diesen tollen Weltrekord auf. 
Er verbesserte diesen dann am 17. Februar 1924 in Miami nochmals  auf 57,4 Sekunden. 
Wie sehr Weissmüller seiner Zeit voraus war, beweist auch die Tatsache, daß der Rekord 
erst 10 Jahre später gebrochen wurde. Außerdem war Weissmüller ein begeisterter Jodler,
 gewann mehrere Wettbewerbe, und der "Tarzan-Schrei" war auch aus Jodlern zusammengemischt. 
Johnny war Vater von 5 Kindern und  fünfmal verheiratet.
 Geschäftliche Fehlinvestitionen führten dann leider auch  zu einem finanziellen Ruin.
Ab 1973 begann sein körperlicher Leidensweg. Er erlitt Schlaganfälle und war zeitweilig gelähmt. Seine 5. Ehefrau, eine Berlinerin, Maria Weissmüller, bewahrte ihn schließlich vor der Einweisung
 in eine psychiatrische Anstalt. Sie zog mit ihm ins mexikanische Acapulco. Dort starb er 1984.
Maria Weissmüller blieb in Acapulco und starb am 7. März 2004 im Alter von 83 Jahren.

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Aristoteles  "Ari" Sokrates Homer Onassis
Griechischer Reeder-Milliardär

* 15. Jänner 1906 in Izmir, Türkei (früher Smyrna)
+ 15. März 1975 in Neuilliy-sur-Seine bei Paris

Der griechische Verein von Smyrna "Pelops" organisierte Wasseballspiele im Golf von Smyrna.
(Aufnahme oben links stammt vom August 1922)
Einer der Teilnehmer ist Aristoteles Onassis, weltweit bekannter griechischer Industriemagnat, 
zu seiner Lebenszeit einer der reichsten Männer der Welt.


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Friedrich Ephraim Kantor (alias Friedrich Torberg)
Schriftsteller
* 16. September 1908 in Wien
+ 10. November 1979 in Wien

Begann 1921 bei SC Hakoah Wien mit dem Schwimmen.
 Die Eltern übersiedelten nach Prag und dort spielte er auch Wasserball. 1928 wird er mit Hagibor Prag Tschechoslowakischer Wasserballmeister.
 Beim 2 : 0 Final-Sieg gegen PTE Bratislava erzielte Torberg beide Tore - und sagte nachher wörtlich:
"Es war, glaube ich, der schönste Tag meines Lebens!"
1935 erschien sein legendärer Sportroman "Die Mannschaft" der ein Bestseller wurde.

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Oliver von Halassy
* 31. Juli 1909 in Ujpest (4. Bezirk von Budapest)
+ 10. September 1946 in Ujpest (wurde ermordet)

Er ist und war einer der legendärsten Wasserballer Ungarns.
Bei der Olympiade 1928 in Amsterdam (mit 19 Jahren) erreichte er die Silbermedaille im Wasserball.
1932 in Los Angeles und 1936 in Berlin wurde er mit Ungarn Olympiasieger,
1931 in Paris, 1934 in Magdeburg sowie 1938 in London mit der ungarischen Manschaft jeweils Europameister und holte auch einmal persönlich dem EM-Titel über 1500 m Kraul. 
Dies alles wäre ja nicht so ungewöhnlich, doch Halassy hatte noch während seiner Schulzeit einen Straßenbahnunfall. Ihm wurde sein linkes Bein knapp unterhalb des Knies abgetrennt und war somit in seiner gesamten Sportlaufbahn beinamputiert.
Als er nach seinem Olympiasieg 1936 in Berlin aus dem Wasser stieg, glaubten die vielen Zuschauer , nicht richtig zu sehen als sie bemerkten, daß er beinamputiert war.
1989 wurde das Sportzentrum Ujpest nach ihm benannt.
Am Abend des 10. September 1946 ging er mit 2 Freunden spazieren. Halassy wurde von Räubern überfallen und dabei getötet. Die Täter wurden nie gefaßt.

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 Dr. Bruno Kreisky
Jurist und Politiker
* 22. Jänner 1911 in Wien
+ 29. Juli 1990 in Wien

Kaum zu glauben - doch Kreisky spielte tatsächlich auch Wasserball - 
und zwar Anfang der 30er-Jahre bei SC Hakoah Wien. Wo er 1933 auch österr. Vizemeister wurde.
Ab 1926 in der Sozialistischen Arbeiterjugend tätig
1935 - 1936 (siehe Schwarzweiß-Foto) und 1938 politische Freiheitsstrafen
1938 - 1945 im schwedischen Exil. Daher auch seine schwedische Ehefrau.
1946 - 1949 Diplomat in Stockholm
1951 - 1953 Politischer Berater von Bundespräsident Dr. Theodor Körner
1967 - 1983 Bundesparteivorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Österreichs
1970 - 1983 Österreichischer Bundeskanzler
Wirtschaftliche Probleme, Skandale und persönliche Rivalitäten führten 1983 zum Verlust der absoluten SPÖ-Mehrheit im Nationalrat und damit zum Rückzug Kreiskys aus der Politik.

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Dr. Jean-Marie Faustin Goedefroid De Havelange
(Dr. Joao Havelange)
* 8. Mai 1916 in Rio de Janeiro (Brasilien)

FIFA-Präsident von 1974 bis 1988.
In seiner Jugendzeit war er Schwimmer und Wasserballer. Bei der Olympiade 1936 in Berlin trat er
als Schwimmer an - bei der Olympiade 1952 in Helsinki als Wasserballer. 
Joao Havelange spielte für den Verein "Fluminese" in Rio de Janeiro.
1951 nahm er mit der brasilianischen Nationalmannschaft an den
1. Panamerikanischen Spielen in Buenos Aires teil 
und erreichte dort die Silbermedaille.


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Prof. DDDDr. Ludwig Prokop
Sportmediziner und "Anti-Doping"-Papst
* 6. August 1920 in St. Pölten

Nach 1945 spielten alle guten Schwimmer auch Wasserball.
In der neugegründeten Mannschaft der Schwimm-Union St. Pölten war dann DDDDr. Prokop bis Anfang der 50er Jahre tätig.
Der Schwager der jetzigen Innenministerin Liese Prokop war auch österreichischer Meister im Schwimmen, Fechten und modernen Fünfkampf.
Als Teamarzt und Anti-Dopingexperte des Internationalen Olympischen Komitees nahm Prokop auch  an insgesamt 26 olympischen Spielen teil. Das vierte Doktorat machte er im späten Alter, sozusagen nur zum "Drüberstreuen".

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Harry Valerien
Sportjournalist, Autor und Fernsehmoderator
* 4. November 1923 in München   -  + 12. Oktober 2012 in Berg am Starnbergersee

Valerien leitete ab November 1963 insgesamt 283 mal das aktuelle Sportstudio im ZDF.
Als Jugendlicher begann er 1938 bei der Mannschaft "Gebiet Hochland" mit Wasserball. 
Und war Linkshänder. Eine nach wie vor gefragte Position.
Nach dem Krieg spielte er von 1945 - 1954 für die Wasserfreunde München. Mit dieser Manschaft wurde er 1946 Süddeutscher Meister und 1947 auch Dritter der deutschen Meisterschaft.
1973 fordert er den Olympia-Dritten über 200 m Freistil - Werner Lampe - zu einem  Vergleich auf.
Valerien siegt zum Vergnügen der zahlreichen Zuschauer mit einer Zehntelsekunde Vorsprung. 
Allerdings mit Flossen. Dieser Selbstversuch ging in die Sportgeschichte ein. 
Weiters war er einer der Ersten, der das Thema Doping in das öffentliche Bewußtsein brachte.

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Dr. Carlo Pedersoli (alias Bud Spencer)
Filmschauspieler
* 31. Oktober 1929 in Neapel

Vorerst gleich zum Wasserball. Pedersoli spielte bei S. S. Lazio Rom. Diese Mannschaft wurde 1956 italienischer Meister. Übrigens der einzige Meistertitel (bis heute) in der langen Geschichte dieses traditionsreichen Clubs. Pedersoli soll auch in der italienischen Wasserball-Nationalmannschaft gespielt haben. Leider haben wir darüber nichts gefunden.
1937 - Beginn bei Canottiere Napoli mit dem Schwimmen
1940 - Eltern übersiedeln nach Rom und er tritt dem dortigen Schwimmclub bei.
1948 - Carlo Pedersoli wird italienischer Meister im Brustschwimmen.
1950 - Gewinn der italienischen Meisterschaft über 100 m Freistil. Pedersoli bleibt auf dieser Strecke als erster Italiener unter einer Minute. Insgesamt wird er sieben Mal in Folge italienischer Meister.
1951 - Erste Filmrolle in "Quo Vadis" als Leibwächter Neros.
1952 - Teilnahme als Schwimmer bei der Olympiade in Helsinki. Mit der Zeit von 58,9 Sekunden kommt er bis ins Halbfinale.
1956 - Carlo Pedersoli wird auch für das Schwimm-Team Italiens bei der Olympiade in Melbourne nominiert. Er kommt zwar ins Semifinale, kann sich jedoch nicht für das Finale qualifizieren und wird Gesamtelfter.
1957 - Ende seiner Schwimm- und Wasserballer-Laufbahn. Er geht nch Amerika.
1960 Rückkehr nach Rom, Heirat, 2 Kinder, Beginn seiner großen Filmkarriere (1961)

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Dr. Josef Taus
Wirtschaftsjurist und Industrieller
* 8. Februar 1933 in Wien

Dr. Taus war in seiner Jugendzeit  Wasserballer beim "Ersten Wiener Donau Schwimm Club 1903"
Er kam aus bescheidenen Verhältnissen. Der Vater war Fleischergeselle und die Eltern hatten nur eine kleine Wohnung. 1951 Matura und 1955 Studiumsabschluß als Doktor der Rechtswissenschaften.
Nach dem daraufolgenden Gerichtsjahr begann seine Karriere in Wirtschaft und Politik.
1966 - 1967 war er Staatssekretär für Verkehr und verstaatlichte Industrie
1967 - 1975 Aufsichtsratvorsitzender der ÖIAG
1975 - 1979 Bundesparteiobmann der österreichischen Volkspartei
1975 - 1991  Abgeordneter zum Nationalrat
Seit 1989 Unternehmer

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Franz Buchrieser
Schauspieler
* 26. Dezember 1937 in Graz

Er war - man höre und staune - Wasserballtormann beim USC Graz. Und zwar Ende der 50er- und Anfang der 60er-Jahre. Siehe Mannschaftsfoto.
1976 schrieb Buchrieser als zweiter "Kottan" (nach Peter Vogel) Fernsehgeschichte. 
Neben seiner Arbeit als Schauspieler ist er auch  noch als Autor und Landwirt tätig.
 

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Ernst Scartezzini
ehem. Innsbrucker Messedirektor
* 10. März 1943


Er begann bei Hall in Tirol mit Wasserball und war in den 60er-Jahren Tormann der Staatsligamannschaft SC Innsbruck. In unserer Rubrik "Prominente Spieler" scheint er nun gemeinsam mit Franz Buchrieser als zweiter Torhüter auf.
Ernst Scartezzini war Direktor der Innsbrucker Messe und bis 2004 langjähriger Präsident des 
Tiroler Skiverbandes. Jetzt Ehrenpräsident.
Verheiratet ist er mit Olga Pall, die 1968 in Grenoble Abfahrts-Olympiasiegerin wurde.

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Werner Pranz
Promi-Friseur
* 2. März 1953 in Wien


Werner begann seine sportliche Laufbahn als Fußballtormann beim Wiener Klub Straßenbahn.
 Diesem Verein gehörte damals auch Hans Krankl, unser Stürmerstar der WM 1978
 in Argentinien und späterem Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft, an.
Krankls Vater war zu dieser Zeit Funktionär von Straßenbahn und ermöglichte 
den Transfer seines Sohnes zu Rapid, wo dann dessen große Karriere begann.
Krankl zählt auch noch heute - neben anderen Sportlern - zu den Stammkunden von Werner Pranz.
Werner Pranz kam ganz zufällig nach dem Fußballtraining von Straßenbahn ins Wiener Amalienbad 
zu einem Wasserballtraining des ASV Wien.
Ihm gefiel dieser Sport und er begann 1969 intensiv mit Wasserball, und er schaffte später auch 
den Sprung in die österreichische Nationalmannschaft, der er einige Jahre angehörte.
In der Zeit von 1972 bis 1980 wurde er mit dem ASV Wien sage und schreibe 
9 mal österreichischer Vizemeister im Wasserball.
Leider war ihm - wie auch so vielen anderen Sportlern - ein Meistertitel nicht  gegönnt.
Übrigens wurde der ASV Wien auch 1981 abermals - und zum 10. Mal in 
ununterbrochener Reihenfolge - Vizemeister. Erstmals ohne Werner Pranz.
1981 übernahm Werner das elterliche Friseurgeschäft und trat sportlich kürzer.
Durch seine sympathische, offene Art trifft sich seit Anfang der 80er-Jahre, wie man so schön sagt 
"Gott und die Welt" oder - noch besser - von "Assinger bis Zapletall" die Prominenz 
in seinem "Salon" zum Hoarschneidn und Rasiern.

 

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Nanni Moretti
Filmemacher, Produzent, Schauspieler

* 19. August 1953 in Bruneck, Südtirol


Eigentlicher Vorname war Giovanni. Seine Eltern übersiedelten bald nach seiner Geburt nach Rom.
Dort kam er dann auch zum Wasserballsport und spielte bei Lazio Rom, für den Jahre vorher auch 
Carlo Pedersoli, alias "Bud Spencer" aktiv war. 
Mit 17 Jahren wurde er dann für das italienische Jugend-Nationalteam nominiert.
Nach dem Besuch des Gymnasiums in Bologna  drehte er 1973 - mit einer Super-8-Kamera, die er sich durch den Verkauf seiner Briefmarkensammlung leisten konnte - seine ersten Kurzfilme, in denen er zusammen mit Freunden auftrat.
Moretti ordnete sich politisch links ein und ist aus dieser Warte heraus gesellschaftskritisch, war aber auch mit der Politik der Linksparteien nicht zufrieden. Im Film "Palombella rossa" (Wasserball und Kommunismus / 1989) spielt Moretti einen unter Amnesie und Verwirrung leidenden Politiker. 
Eine Komödie über die Krise der Kommunistischen Partei Italiens. Ein junger Mann, der bei einem Autounfall sein Gedächtnis verloren hat, wacht bei einem Wasserball-Spiel wieder auf. Schrittweise beginnt er, sich zu erinnern, unter anderem daran, dass er Politiker der KPI ist. 
Im folgenden versucht er, herauszufinden und zu verstehen, warum er Kommunist geworden ist.

 

 

2003 begann sich Moretti auf öffentlichen Veranstaltungen in die italienische Politik einzumischen, wobei er sich wie erwartet gegen die Vorgehensweisen Berlusconis aussprach und von den linken Parteien forderte, ein brauchbares Alternativprogramm zu erarbeiten sowie die Bevölkerung hinter sich zu bringen. Moretti war in dieser Zeit aus den Fernsehnachrichten kaum wegzudenken. 
In New York entstand während einer Pressereise der Kurzfilm "The Last Customer". 
2005 begannen die Dreharbeiten an einem Film über Berlusconi, in dem Moretti selbst nicht mitspielt.
Ende März 2006 - zwei Wochen vor den Parlamentswahlen - kam der Film "Il Caimano" (Der Kaiman) 
in die italienischen Kinos. 
Hier behandelt  Moretti sehr kritisch die durch Silvio Berlusconi geprägte italienische Gegenwart. 

Nanni Moretti lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Rom, wo er seit 1991 ein eigenes Kino und seit 1986 eine Produktionsfirma hat.
Er wurde oft als der italienische Woody Allen bezeichnet. Und was dem Amerikaner sein Manhattan ist, bedeutet für ihn Rom.

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I Stangl
(alias Karl-Ernst Stangl)
  Kabarettist
* 1. März 1954

Stangl war in den 70er-Jahren Wasserballer bei der Schwimm-Union Mödling. Er versuchte sich nachher dann auch noch kurze Zeit als Schiedsrichter.

1960 - 1972 Unwesentliche Besuche einiger Schulen wie VS, HS, Hotelfachschule. 
Danach verkaufte er Fotoapparate, z.B. an Theo Lingen, Kopierer - an niemand - und schlechte Lautsprecher an die ÖVP. 
Er verhilft dem Auto Forstinger zum rasanten Aufstieg, indem er einige Wochen dessen Auspuffe verpackt. Er kauft sich einen Anzug, in diesem aber keine Enzyklopädien. 
1979 ersteht er also einen Citroen 2 CV und ändert sein Leben: er wendet sich der Sozialarbeit zu. Aber gleich nach dem Abschluss der Akademie für Sozialarbeit wieder davon ab, weil er lieber auf direktem Wege Kabarettist werden wollte.
1984 hat Stangl große Schmerzen, seine Tochter Valerie Gwendolin Romy Magdalena Maria
wird geboren.
1991 - 2001 leitet er das Kabarett Niedermair in Wien. Produziert Musicals für Kinder 
(über 50.000 Zuschauer).
Er spielte mit bekannten Größen wie Vitasek, Dorfer, Düringer...
Über 2.000 Auftritte mit seinen Solo-Programmen; von Berlin bis Düsseldorf, von Basel bis Hamburg, von Nenzing bis Großwarasdorf und Salzburg.
Stangl lebt noch! In der Hinterbrühl bei Mödling bei Wien.

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Heiner Kamps
Industrieller (Brötchenmillionär)
geb. 1956

21. März 2005 - Eigentlich wollte Heiner Kamps nie den Beruf seines Vaters ergreifen.
 Doch als sein Unternehmen - die Kamps AG - im Jahr 2002, von der italienischen Firma Barilla übernommen wurde, gehörten ihm weit mehr als 1000 Backfilialen.
 Und während der heute 49-jährige vertraglich zusicherte - bis zum Ende 2005 - nicht mehr im Backgeschäft tätig zu sein, erreichen ihn nach wie vor noch immer Briefe von Kamps-Kunden
die ihm Rezeptvorschläge unterbreiten.
„Meine ältere Schwester hatte Glück - sie war ein Mädchen. Deshalb durfte sie studieren, wie meine anderen drei Geschwister, doch  ich hingegen mußte als ältester Sohn in der Bäckerei
 meines Vaters eine Ausbildung machen. "Ein-Mann-Betrieb" im Münsterland - Nähe Bocholt. 
Als ich zu meinem Vater (der nie in den Urlaub fuhr) sagte, lieber das Abitur zu machen und
Sport zu  studieren - wußte ich schon es würde bei diesem Wunsch bleiben.
  Außerdem war ich begeisterter Wasserballer und spielte dann viele Jahre in der Bundesliga.
Es waren die sechziger Jahre - wir wohnten in einem kleinen Dorf - streng katholisch.
 Meine damalige Freundin - ich war gerade 14 - machte mit mir gleich Schluß als ich ihr sagte Bäcker werden zu wollen. Natürlich bin ich jetzt sehr  dankbar, daß mich mein Vater damals
 fast gezwungen hat, diese Lehre zu absolvieren. In Berlin begann ich  dann meine Ausbildung
 als Konditor, anschließend ging es durch die Republik und nebenbei machte ich 1979 meinen Bäckermeister - ein Jahr später noch den Industriebackmeister. Gleichzeitig reifte eine Idee. 
Ich wollte selbständig sein - Dinge bewegen, Leute beschäftigen, etwas aufbauen.
Nicht wie mein Vater - nur einen kleinen Laden -sondern mehrere Filialen. Ich dachte an  fünf. 
Die erste eröffnete ich 1981 in Düsseldorf, mit 25 Jahren. 
Zu dieser Zeit gab es 47.000 Bäckereigeschäfte in Deutschland, kaum Großbäckereien - 
die größte machte einen Umsatz von 50 Millionen Mark - dafür jede Menge Bäckersöhne, 
die vermutlich kein Interesse hatten, die Backstuben ihrer Väter vielleicht zu übernehmen.
 An der Abendschule ließ ich mich deshalb noch zum graduierten Betriebswirt ausbilden,
anschließend ging es sehr  schnell. Nach vier Jahren erwirtschafteten wir einen Umsatz  
 von 5 Millionen Mark. Nach 6 Jahren waren dies schon 20 Millionen.
 Ich kam immer leichter an Bankkredite, jedes Jahr warf der Betrieb ein bis zwei Millionen ab, 
und hatten keine Schulden. 1991 waren wir einer der umsatzstärksten Bäcker Deutschlands.
 Da erhielt ich das Angebot eines amerikanischen Mischkonzerns. Ihm gehörten 200 bis 300 Backfilialen in Deutschland, es fehlte aber das Wissen vom deutschen Markt. 
Sie wollten meinen Betrieb erwerben und mich als Geschäftsführer einstellen.
 „Eine absurde Idee", dachte ich erst. Wieder Angestellter ? Dann gefiel sie mir, da ich merkte,
durch die Arbeit bei einem großen, amerikanischen Konzern könnte man so manches  lernen. 
Schließlich stimmte ich zu.
Für sechs Jahre leitete ich die Geschäfte, der Umsatz wuchs auf rund 250 Millionen Mark - 
da wurde das Unternehmen von einer ebenfalls amerikanischen Investmentbank geschluckt.
 Ich hatte mittlerweile genug über Unternehmensführung, Venture Capital und  verschiedene Kapitalbeschaffungsmaßnahmen gelernt um den neuen Besitzern ein Angebot zu  machen 
das komplette Filialgeschäft zu kaufen. 
Ein Jahr später, es war 1997, trugen 350 Bäckereifilialen in Deutschland den Namen Kamps. 
Im April 1998 ging ich als erster Bäcker an die Börse.
 Es gab Kamps in Holland und in Frankreich. Und 2002, dem Jahr der Übernahme durch Barilla, die ich gerne verhindert hätte, machte die Kamps AG einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro. 
Wer zu dieser Zeit in Deutschland etwas Gebackenes in den Mund steckte, konnte mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß es aus unserem Unternehmen kam: „Golden Toast", die Brötchen bei „Burger King" und „McDonalds", das alles produzierten wir, und der Anteil am Gesamtumsatz der mehr als 1.000 Filialen der Kamps AG betrug nur noch ca. 20 Prozent.
Heute bringt mir öfters mein Sohn die heißgeliebten "Marzipanschnecken" im Büro vorbei. 
Zur Zeit macht er eine Backlehre - nicht weit entfernt - in einem Laden den ehemalige Mitarbeiter 
von mir gegründet und nach ihm benannt haben - „Bastians", 
Mein Sohn wollte das so, ich habe ihn zu nichts gezwungen.  Obwohl ich bis Ende 2005 keine Tätigkeit mehr im Backgewerbe ausüben darf - so ist es bei der Übernahme mit Barilla vereinbart worden - stehe ich noch immer zum Leidwesen meiner Frau auch im Urlaub gegen fünf Uhr auf. 
Ich habe Büros in Zürich, Düsseldorf und London, bin an diversen Unternehmen beteiligt -
beispielsweise der „Nordsee" und habe eine Stiftung ins Leben gerufen. „Brot gegen Not".

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Dipl.-Ing. Franz Viehböck
"Austronaut"
* 24. August 1960 in Perchtoldsdorf bei Wien

Er spielte in den "Achtzigern" bei Schwimm-Union Mödling, dann auch bei Schwimm-Union Wien,
und am Beginn der neunziger Jahre noch abschließend im Wasserball-Team des Badener AC.
1988 meldete sich Viehböck als Assistent an der Technischen Universität Wien für die Teilnahme 
an einem gemeinsam mit der Sowjetunion durchgeführten Raumfahrtprojekt -  Austromir.
Nach 2 Jahren Ausbildung - gemeinsam mit dem Arzt Clemens Lothaller - war Viehböck 
als erster Österreicher mit den sowjetrussischen Kosmonauten Wolkow und Aubakirow  
vom 2. Oktober 1991, 7 Uhr, bis 10. Oktober 1991, 5.12 Uhr im Weltall.
Danach war Viehböck auf dem Gebiet der Weltraumtechnik in den USA und Europa tätig.

Für Franz Viehböck war der Badener AC dann der letzte Verein, für den er ins Wasser sprang.
 

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Prinz William von England
 William Arthur Philip Louis Mountbatten-Windsor
*  21. Juni 1982 in London 

Königin-Enkel Prinz William - zweiter der britischen Thronfolge - wird 2004 in das Wasserball-Team
 der schottischen Universitäten berufen.
 Das 13-köpfige Aufgebot wählte man dann unter den Bewerbern aller Universitäten Schottlands aus.
Matt McGeehan - der Chef des Sportverbandes - sagte später, Prinz William sei allein wegen seiner sportlichen Fähigkeiten nominiert worden. 
Der 1.90 Meter große Prinz studiert an der Spitzenuniversität St. Andrew's Geographie und setzte sich bei der Sichtung - in der Wasserballhochburg Dunfermline - gegen 30 Mitbewerber durch.
Der Wasserball-Sport  befindet sich auf den britischen Inseln im Angebot zahlreicher Universitäten. 
 
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